FAA Facharztagentur GmbH
info@facharztagentur.de

Gadderbaumer Str. 19
33602 Bielefeld
t. 05 21. 48 951-0
f. 05 21. 48 951-22

FAQ: Häufig gestellte Fragen von Ärzten

Vor der Vertretung

  • Wie erfahre ich von Vertretungsangeboten der Facharztagentur, die für mich relevant sind?

    Sie haben sich im Vorfeld bei uns registriert, die erforderlichen Unterlagen vollständig eingereicht und Ihre möglichen Einsatzzeiten angegeben. Sobald wir ein Angebot erhalten, das hinsichtlich Qualifikation und Zeitraum auf Sie zutrifft, werden wir Sie entweder telefonisch oder per E-Mail über das Angebot informieren.

  • Wie sieht der weitere Vermittlungsprozess aus, nachdem ich mein Interesse bekundet habe?

    Das Angebot, das wir Ihnen telefonisch machen, ist ein Exklusivangebot. Wir bieten nur Ihnen dieses Angebot an. Interessieren Sie sich für die Vertretung, senden wir ein Kurzprofil mit Ihren anonymisierten Daten an das Krankenhaus. Ist das Krankenhaus an Ihrem Einsatz interessiert, werden die persönlichen Kontaktdaten weitergegeben und es findet ein Telefonat zwischen dem leitenden Arzt und Ihnen statt. Dieses Gespräch dient der Überprüfung, inwieweit Ihre Qualifikation der Erwartung und den Erfordernissen des Krankenhauses entspricht. Sobald sich beide Seiten darüber einig sind, dass die geforderten fachlichen Qualifikationen vorhanden sind und der Einsatzzeitraum passend ist, wird von der Facharztagentur ein Vertrag zur Verfügung gestellt, der zwischen Ihnen als Arzt und dem Krankenhaus geschlossen wird.

  • Ab wann gilt mein Interesse an einer Vertretung als verbindlich?

    Mit Unterschrift des Vertrages, der zwischen Ihnen als Arzt oder Ärztin und dem Krankenhaus geschlossen wird, gilt Ihre Zusage als verbindlich. Allerdings legen wir allen Beteiligten bereits im Vorfeld einen verantwortungsvollen Umgang mit Absprachen nahe. Die Zuverlässigkeit aller Beteiligten und das Einhalten auch von mündlichen Vereinbarungen sind für uns essenziell.

  • Wie hoch ist das Honorar, das die Klinik zahlt?

    Als Arzt oder Ärztin legen Sie das Honorar für Ihre Leistung fest. Das durchschnittliche Honorar eines Honorararztes liegt zurzeit bei 70–90 € pro Stunde, je nach Qualifikation und Einsatz. Jede geleistete Stunde wird viertelstundengenau abgerechnet. Für Bereitschaftsdienst und Rufbereitschaftsdienst gelten gesonderte Bedingungen, die sich an den in dem jeweiligen Hause üblichen Vergütungsregeln orientieren und sich auf das ausgehandelte Stundenhonorar des Facharztes beziehen. Die Facharztagentur bietet hier vor allem Richtwerte, das exakte Stundenhonorar kann selbstverständlich zwischen Arzt und Krankenhaus individuell verhandelt werden. Allerdings werden die Vorschläge der Facharztagentur im Allgemeinen akzeptiert.

  • Werden mir die Fahrtkosten zum Vertretungsort erstattet?

    In der Regel nicht. In Ausnahmefällen kann dies Bestandteil der Verhandlungen sein. Wenn Sie die Fahrtkosten selbst übernehmen, können entsprechende Freibeträge bei der Steuererklärung geltend gemacht werden.

  • Was passiert, wenn ein Krankenhaus eine Vertretung kurzfristig absagt?

    Generell gilt, dass Sie als selbständiger Arzt das unternehmerische Risiko Ihrer Tätigkeit tragen. In der Praxis kommt eine Absage nach Unterzeichnung des Vertrages sehr selten vor. In diesem Fall bemühen wir uns sofort um ein alternatives Angebot für Sie.

  • Was passiert, wenn ich eine Vertretung nicht antreten kann?

    Eigentlich sollte das nicht vorkommen, aber wenn Sie eine bereits zugesagte Vertretung aus einem wichtigen privaten Grund oder aufgrund einer Erkrankung nicht antreten können, informieren Sie bitte umgehend das Krankenhaus und Ihre zuständige Disponentin der Facharztagentur. Die Facharztagentur wird dann versuchen, kurzfristig einen Ersatz für die Klinik zu organisieren.

  • Was passiert, wenn ich in einem anderen Bundesland als dem Sitz meines Versorgungswerkes tätig werde?

    In diesem Fall sollte immer der direkte Kontakt zum Versorgungswerk aufgenommen werden, um die konkrete Regelung in dem genannten Fall zu erfragen. Diese kann durchaus von Versorgungswerk zu Versorgungswerk unterschiedlich ausfallen. Eine allgemeingültige Aussage aller Versorgungswerke gibt es nicht!

Während der Vertretung

  • Wann und wie weise ich meine fachlichen Qualifikationen nach?

    Zu Beginn jeder Honorarvertretung müssen im Krankenhaus die Approbationsurkunde, der Personalausweis und die Facharzturkunde im Original vorgelegt werden. Zur Registrierung bei der Facharztagentur genügen zunächst Kopien der Unterlagen, möglichst inklusive vorhandener CME-Fortbildungszertifikate.

  • Wie informiere ich mich über die Gegebenheiten vor Ort?

    Sie erhalten von der Facharztagentur ein Klinik-Infopaket, dem Sie alle wichtigen Rahmenbedingungen und Informationen wie Ansprechpartner und Kontaktdaten des Krankenhauses entnehmen können.

    Wenn Ihnen der Honorarvertrag zur Unterschrift zugesandt wird, erhalten Sie gleichzeitig in einem gesonderten Schreiben konkrete Informationen darüber, wann und wo Sie mit wem am 1. Vertretungstag oder bereits davor zur Zimmerübergabe und zur Aufnahme Ihrer Tätigkeit Kontakt aufnehmen müssen.

  • Wie wird die Unterbringung während einer Vertretung geregelt?

    Die Facharztagentur und das entsprechende Krankenhaus kümmern sich für Sie um die Unterbringung. Die Unterbringungsmöglichkeiten können je nach Krankenhaus qualitativ unterschiedlich sein. Es wird, wenn möglich, ein Einzelzimmer mit eigenem Sanitärbereich zur Verfügung stehen. Sollten Sie mit der Unterbringung nicht zufrieden sein, melden Sie sich diesbezüglich bei uns. Wir werden dann mit dem Krankenhaus die Verbesserungswünsche verhandeln. 

    Mit der demnächst stattfindenden Einführung neuer, mit der Deutschen Rentenversicherung abgestimmter Honorararztverträge nach dem Modulkonzept der Facharztagentur wird der Auftraggeber Krankenhaus nicht mehr verpflichtet, dem Arzt eine kostenlose Unterkunft zur Verfügung zu stellen. Dieser Passus wurde auf Wunsch der Deutschen Rentenversicherung aus den Vertragsmodellen entfernt. Dennoch ist es natürlich ratsam und sinnvoll, den Arzt bei seiner Tätigkeit in einer fremden Umgebung zu entlasten, beispielsweise indem das Krankenhaus dem Arzt die Suche nach einer Unterkunft abnimmt. Möglich ist auch die Unterbringung im Wohnheim gegen Kostenerstattung oder die Organisation einer auswärtigen Unterbringung. Auch hierbei unterstützt die Facharztagentur Arzt und Klinik, denn von einer reibungslosen Organisation der Vertretung und der organisatorischen Entlastung des Arztes wie der Klinik profitieren alle Beteiligten.

  • Wird mir die Verpflegung durch das Krankenhaus gestellt?

    Oft erhalten Sie als Honorarvertreter das Mittagessen kostenfrei oder vergünstigt. Wenn Sie für Ihre Verpflegung selbst bezahlen, können hierfür steuerliche Freibeträge geltend gemacht werden.

    Ein Einsatz als Honorarvertreter in einem fremden Krankenhaus, also einer unbekannten Arbeitsumgebung, fordert auch von erfahrenen Ärzten ein hohes Maß an individueller Konzentration. Bislang wurde den Honorarärzten im Sinne eines möglichst unkomplizierten und reibungslosen Einsatzes Kost und Logis meist unentgeltlich zur Verfügung gestellt und die kostenlose Teilnahme an der Mitarbeiterverpflegung der Kliniken wurde im Honorararztvertrag geregelt. Dies wird in Zukunft wie auch im Falle der Unterbringung nicht mehr kostenlos möglich sein, denn nach dem modularen Vertragskonzept der Facharztagentur kann der Auftraggeber Krankenhaus nicht mehr verpflichtet sein, dem Arzt Kost oder Unterkunft kostenlos zur Verfügung zu stellen. Auch dieser Passus wurde auf den Rat der Deutschen Rentenversicherung aus den Vertragsmodellen entfernt. Dennoch ist es auch weiterhin ratsam und sinnvoll, den Arzt in seiner fremden Umgebung zu entlasten, beispielsweise indem das Krankenhaus dem Arzt die Teilnahme an der Mitarbeiterverpflegung gegen Bezahlung ermöglicht. Die Einzelheiten organisieren wir gerne für Sie.

Nach der Vertretung

  • In welchem Rhythmus muss abgerechnet werden?

    Der Arzt als selbständiger Honorarvertreter legt den Abrechnungszeitraum selbst fest. Häufig wird ein Zeitraum von zwei oder vier Wochen gewählt, aber natürlich ist auch eine wöchentliche Abrechnung möglich.

  • Wie schnell wird das Geld bezahlt?

    Eine Honorarrechnung wird in der Regel nach zwei bis vier Wochen durch das Krankenhaus beglichen.

  • Was passiert, wenn die Klinik nicht zahlt?

    Ist eine Honorarrechnung nach 14 Tagen noch nicht bezahlt, erinnern unsere erfahrenen Mitarbeitenden das Krankenhaus in Ihrem Namen und Auftrag. Wenn nötig, unterstützen wir Sie bei der Einleitung weiterer Schritte.

  • Muss der Stundenzettel von einem Abteilungsverantwortlichen unterschrieben werden?

    Ist der eingereichte Stundenzettel vom Chefarzt oder Oberarzt unterschrieben, kann die Rechnung meistens schneller durch die Buchhaltung des Krankenhauses bearbeitet werden und es resultiert eine zügigere Begleichung der Forderung. Ist der Stundennachweis nicht von einem leitenden Mitarbeiter der jeweiligen Abteilung unterschrieben, so muss dies oft nach Rechnungseingang durch die Personalabteilung oder die Buchhaltung des Krankenhauses nachgeholt werden. Dadurch können Bearbeitungs- und Zahlungsverzögerungen entstehen.

  • Muss über die Facharztagentur abgerechnet werden?

    Das gesamte Dienstleistungsangebot der Facharztagentur zielt auf Ihre Entlastung von arztfremden Tätigkeiten. Dazu gehört auch die Übernahme aller bürokratischen Leistungen. Dieses Angebot ist für Sie völlig kostenlos und unverbindlich. Dennoch können Sie selbstverständlich Ihre eigene Abrechnungsabteilung sein und den Abrechnungsvorgang selbst erstellen.

  • Wie erfolgt eine Honorarabrechnung?

    Bitte schicken Sie den ausgefüllten und wenn möglich vom Chefarzt oder einem anderen leitenden Abteilungsmitarbeiter unterzeichneten Abrechnungsbogen per Fax, per Post oder per E-Mail an unsere Abrechnungsabteilung. Unsere spezialisierten und erfahrenen Mitarbeitenden erstellen aus den übermittelten Daten und Zahlen eine reguläre Rechnung in Ihrem Namen und Auftrag, aber mit dem Briefkopf der Facharztagentur. Diese wird unverzüglich auf dem Postweg dem Krankenhaus zugestellt. Parallel dazu erhalten Sie zu Ihrer Information eine Rechnungskopie und eine Kopie der von uns erstellten Abrechnung, und zwar per Post oder per E-Mail.

Berufshaftpflichtversicherung

  • Wer übernimmt die Berufshaftpflichtversicherung?

    Derzeit übernimmt in der Regel der Auftraggeber die Absicherung der Berufshaftpflicht, denn für die meisten Kliniken ist dies völlig unproblematisch. Allerdings ist es ratsam, eine eigene Berufshaftpflichtversicherung für die Honorararzttätigkeit im Krankenhaus vorzuhalten, da eine eigene Versicherung die Anerkennung als selbständige Tätigkeit erleichtert.

    Sollte allerdings der Auftraggeber keine Berufshaftpflicht übernehmen und Sie auch persönlich eine solche Versicherung nicht abgeschlossen haben, so bietet Ihnen die Facharztagentur kostenlosen Versicherungsschutz durch eine so genannte subsidiäre Berufshaftpflicht.

Sozialversicherungen und Berufsgenossenschaft

  • Wie verhält es sich mit der Kranken- und Pflegeversicherung?

    Seit dem 01.01.2009 gilt in Deutschland die Krankenversicherungspflicht, d.h. alle Bürger müssen sich krankenversichern lassen. Zusätzlich wurde der sogenannte PKV-Basistarif geschaffen, der sich grundsätzlich an den Leistungen und Prinzipien der gesetzlichen Krankenkassen orientiert.
    Für einen Freiberufler gilt daher, dass er sich entweder freiwillig als Mitglied der gesetzlichen Krankenversicherung oder privat versichern lassen muss. Abgesichert werden muss mindestens die ambulante und die stationäre Heilbehandlung. Die Krankenversicherungspflicht ist von der Versicherungspflichtgrenze zu unterscheiden, diese ermöglicht den Wechsel vom gesetzlichen ins private System.
    Die Pflegeversicherung ist ebenfalls eine Pflichtversicherung und das Pflegerisiko wird in der Regel immer dort abgesichert, wo auch die Krankenversicherung besteht. Daher bieten die meisten Versicherer beide Versicherungen als Kombination an. Ein Freiberufler hat die Wahl, sich gesetzlich oder privat versichern zu lassen.

     

     

  • Was ist mit der Arbeitslosenversicherung?

    Selbstständige sind nicht arbeitslosenversicherungspflichtig, da im rechtlichen Sinne kein Angestelltenverhältnis besteht. Die in Deutschland vom Gesetzgeber vorgeschriebene Arbeitslosenversicherung ist nur im Angestelltenverhältnis Pflicht.

  • Was ist mit der Berufsgenossenschaft?

    Es besteht vom Gesetzgeber keine Verpflichtung, sich bei der Berufsgenossenschaft zu melden. Wir empfehlen Ihnen, sich freiwillig bei der Berufsgenossenschaft Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege gegen Arbeits- und Wegeunfälle zu versichern. Die Absicherung über die BG bietet einige Vorteile wie z.B. komplette medizinische Rehabilitation. Detaillierte Informationen erhalten Sie u.a. hier: (www.bgw-online.de).

  • Was ist mit der Rentenversicherung?

    Als Arzt und Mitglied eines freien Berufes werden Sie bekanntermaßen auf Antrag von der gesetzlichen Rentenversicherung befreit. Sie werden stattdessen Mitglied im berufsständischen Versorgungswerk der jeweiligen Ärzteversorgung. Sie sind verpflichtet, alle Einkünfte aus Ihrer ärztlichen Tätigkeit an das zuständige Versorgungswerk zu melden und entsprechende Beiträge für Ihre Altersversorgung zu entrichten. Die Beitragssätze können je nach Ärztekammer und Versorgungswerk unterschiedlich sein. Zu empfehlen ist die Bildung von Rücklagen in Höhe von ca. 14–19 % Ihrer Einkünfte als Honorararzt bis zu der für Ihr Versorgungswerk gültigen Beitragsbemessungsgrenze. Damit sind Sie auf die Beitragsforderungen des Ärzteversorgungswerkes vorbereitet.

Steuern

  • Muss ich mich als selbständiger Honorarvertreter beim Finanzamt melden?

    Grundsätzlich ja, Sie erhalten gegebenenfalls eine neue Steuernummer. Als nebenberuflich tätiger Honorararzt wurde Ihnen für Ihre primäre Tätigkeit eine lebenslängliche Steuernummer bereits zugeteilt.

  • Muss ich eine Steuererklärung machen?

    Ja, auch als Freiberufler müssen Sie eine Steuererklärung machen. Wir raten Ihnen, sich dabei von einem Steuerberater unterstützen zu lassen. Die freiberuflichen Einkünfte aus ärztlicher Tätigkeit sind selbstverständlich einkommenssteuerpflichtig, aber umsatzsteuerbefreit, da es sich bei der Ausübung der Heilkunst nicht um ein Gewerbe handelt. Aufgrund der Tatsache, dass die einkommensabhängigen Steuern erst nachträglich erhoben werden, ist es ebenfalls ratsam, frühzeitig Rücklagen in Höhe der zu erwartenden Nachzahlung der Steuerschuld vom Vorjahr UND der üblicherweise gleichzeitig festgesetzten zusätzlichen Einkommensteuervorauszahlung für das laufende Jahr zu bilden. Wenn Sie schon länger als ein Jahr als Honorararzt tätig sind, wird Ihr Finanzamt regelmäßige Vorauszahlungen festsetzen.

Ärztekammermitgliedschaft

  • Muss ich mich bei der entsprechen Ärztekammer melden, in deren Zuständigkeit ich einen Vertretungsdienst übernehme?

    Grundsätzlich ja. Es gibt allerdings Bemühungen, eine bundesweit gültige Monomitgliedschaft einzuführen. Ein wiederholtes und ständiges Ummelden je nach Einsatzort könnte dann entfallen. Für nähere Informationen setzen Sie sich bitte mit Ihrer zuständigen Ärztekammer bzw. mit der Bundesärztekammer in Verbindung.

Ärztliche Zeitarbeit

  • Was sind die wesentlichen Unterschiede zur Honorartätigkeit?

    Im Unterschied zu selbständig tätigen Honorarärzten sind Sie im Rahmen der Ärztlichen Zeitarbeit bei der Facharztagentur angestellt.
    Die Facharztagentur hat seit 2007 die Genehmigung zur Arbeitnehmerüberlassung nach § 1 des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes (AÜG). Seit dem 05.04.2010 ist diese Genehmigung unbefristet.
    Der als unser Mitarbeiter beschäftigte Arzt genießt Arbeitnehmerrechte wie Urlaub und Lohnfortzahlung im Krankheitsfall, gleichzeitig achten wir jedoch darauf, dem einzelnen Arzt eine möglichst weitgehende Autonomie zur Verfügung zu stellen.

  • Ist die Facharztagentur Mitglied in einem Tarifverbund wie IGZ oder BZA?

    Nein, die Facharztagentur hat sich bewusst gegen die tarifliche Variante der Zeitarbeit entschieden und vergütet sämtliche Fachärzte wesentlich besser nach §3 AÜG. Nach dieser Vorschrift müssen die Stundensätze mindestens so hoch sein wie die der festangestellten Klinikmitarbeiter. Dies gilt auch für die Zuschläge und für die Benutzung sozialer Einrichtungen, die dem Stammpersonal zur Verfügung stehen.

  • Was verdiene ich als Angestellter bei der FAA?

    Da den temporär eingesetzten Ärzten viele Zuschläge und Vergünstigungen der Festangestellten nicht zur Verfügung stehen, wird dieser Nachteil durch einen höheren Stundenlohn ausgeglichen, so dass das Nettoeinkommen des TemporärArztes (TA) dem Nettoeinkommen eines selbständigen Honorararztes nach Abzug aller Steuern und Vorsorgeaufwendungen entspricht.
    Die Absicherung über die Berufsgenossenschaft und eine vom Auftraggeber getragene Berufshaftpflichtversicherung ergänzen dieses Paket.

  • Wer entscheidet über die Einsätze?

    Sie selbst entscheiden nach vorheriger Prüfung Ihrer fachlichen und persönlichen Qualifikation, ob Sie einen Auftrag annehmen oder nicht!
    Sollte es dennoch Schwierigkeiten bei der Durchführung geben, stehen wir selbstverständlich vermittelnd zur Seite und streben als Ihr Arbeitgeber und Vertragspartner der Einrichtungen eine einvernehmliche Lösung an.

  • Was geschieht mit meiner privaten Krankenversicherung?

    Sie bleiben privat krankenversichert, wenn die Voraussetzungen zur Befreiung von der Krankenversicherungspflicht weiterhin gegeben sind. In allen anderen Fällen übernehmen wir die Kosten für eine Anwartschaft Ihrer privaten Krankenvollversicherung. Dadurch können Sie diese später ohne erneute Gesundheitsprüfung und zu gleichen Bedingungen fortführen.

FAQ: Häufig gestellte Fragen von Kliniken

Vor der Vertretung

  • Wie sieht der weitere Vermittlungsprozess aus, nachdem ich meinen konkreten Bedarf an die Facharztagentur übermittelt habe?

    Sofort nach Annahme Ihres Auftrages beginnen wir mit der Suche und sprechen geeignete Ärzte aus unserer Kartei an. Sobald wir einen Arzt gefunden haben, der an dem ausgeschriebenen Einsatz in Ihrem Haus Interesse hat, zur Verfügung steht und Ihren fachlichen Anforderungen entspricht, stellen wir Ihnen einen Kurzlebenslauf dieses Arztes zur Verfügung. Hieraus geht das Alter, die Qualifikation, der berufliche Werdegang und die Honorarforderung des Arztes hervor. Wenn die Eigenschaften und die Qualifikationen dieses Arztes Ihren konkreten Kriterien entsprechen, teilen wir Ihnen die Kontaktdaten des Arztes mit und bitten Sie unter Umständen, weitere Details der notwendigen Qualifikationen in einem persönlichen Gespräch zwischen Chef- oder Oberarzt Ihrer Klinik und dem Honorarvertreter zu klären. Anschließend wird ein Honorarvertrag aufgesetzt, der zwischen dem Auftraggeber (Krankenhaus) und dem Auftragnehmer (Honorararzt) geschlossen wird. Ein gängiger Vertragsentwurf wird von der Facharztagentur zur Verfügung gestellt.

    Ein persönliches Vorstellungsgespräch ist unüblich und findet nur in Ausnahmefällen statt.

  • Ab wann gilt das Interesse an einem Honorararzt als verbindlich?

    Mit Unterzeichnung des Honorararztvertrages zwischen Arzt und Krankenhaus gilt Ihre Zusage als verbindlich. Allerdings legen wir allen Beteiligten bereits im Vorfeld einen verantwortungsvollen Umgang mit Absprachen nahe. Die Zuverlässigkeit aller Beteiligten und das Einhalten auch von mündlichen Vereinbarungen sind für uns essenziell.

  • Wie hoch sind die Kosten für uns als Krankenhaus?

    Das durchschnittliche Honorar eines Honorararztes liegt zurzeit bei 70–90 € pro Stunde, je nach Qualifikation und Einsatz. Jede geleistete Stunde wird viertelstundengenau abgerechnet. Für Bereitschaftsdienst und Rufbereitschaftsdienst gelten gesonderte Bedingungen, die sich an den in Ihrem Hause üblichen Vergütungsregeln orientieren und sich auf das reguläre Stundenhonorar des Facharztes beziehen. Die Facharztagentur bietet hier vor allem Richtwerte, das exakte Stundenhonorar kann selbstverständlich zwischen Arzt und Krankenhaus individuell verhandelt werden. Allerdings werden die Vorschläge der Facharztagentur im Allgemeinen akzeptiert.

    Für Vermittlung, Organisation und Betreuung der Vertretung berechnet die Facharztagentur selbst eine Provision gemäß der derzeit gültigen Provisionsliste. Für nähere Informationen sprechen Sie uns bitte an oder vereinbaren Sie ein Beratungsgespräch mit unseren Regionalbetreuern.

  • Was passiert, wenn der Honorararzt eine zugesagte Vertretung nicht antritt?

    Sollte der von Ihnen gebuchte Arzt die zugesagte Vertretung aus einem wichtigen privaten Grund oder aufgrund einer Erkrankung nicht antreten können, werden Sie von uns umgehend informiert. Außerdem bemühen wir uns, schnellstmöglich und ohne zusätzliche Kosten einen anderen Arzt für diese Aufgabe zu finden.

  • Wie überprüft das Krankenhaus die Qualifikation eines Honorararztes?

    Der Auftraggeber muss sich immer vor Beginn des ersten Arbeitstages alle Originalunterlagen des Arztes (Approbation und Facharzturkunde) und einen gültigen Personalausweis vorlegen lassen. Von der Facharztagentur wird ein entsprechendes Faxformular zur Verfügung gestellt, das diesen Prozess begleitet und dokumentiert und das nach der Durchführung an uns zurückgefaxt wird.

Während der Vertretung

  • Muss das Krankenhaus als Auftraggeber eine Unterbringung für den Honorararzt stellen?

    Derzeit ist es üblich, dass der Auftraggeber dem Arzt eine Unterkunft kostenlos zur Verfügung stellt. Sollte dies nicht möglich sein, wird die Facharztagentur nach einer für alle Beteiligten adäquaten Lösung suchen.

  • Muss eine Vollverpflegung des Honorarvertreters gewährleistet sein?

    Ein Einsatz als Honorarvertreter in einem fremden Krankenhaus, also einer unbekannten Arbeitsumgebung, fordert auch von erfahrenen Ärzten ein hohes Maß an individueller Konzentration. Derzeit ist es üblich, den Ärzten im Sinne eines möglichst unkomplizierten und reibungslosen Einsatzes, Kost und Logis meist unentgeltlich oder zu Mitarbeiterkonditionen zur Verfügung zu stellen.

  • Gibt es von Seiten der Facharztagentur Hilfe zur Einarbeitung des Honorararztes?

    Wir entwickeln zusammen mit Ihnen ein individuelles Klinik-Infopaket, das alle relevanten Informationen für den Honorararzt enthält und das jedem über die Facharztagentur tätigen Honorararzt in Ihrem Hause von uns zur Verfügung gestellt wird. Dieses Infopaket enthält u.a. Namen und Kontaktdaten aller wichtigen Ansprechpartner und eine Zusammenfassung aller wichtigen Rahmenbedingungen. Für nähere Informationen rufen Sie uns an oder vereinbaren Sie gleich einen Termin mit unseren Regionalbetreuern zur Erarbeitung dieses Leitfadens.

  • Vermittelt die Facharztagentur auch Ärzte zur Festeinstellung?

    In der Regel vermittelt die Facharztagentur ausschließlich Ärzte auf Honorarbasis oder im Rahmen der Ärztlichen Zeitarbeit. Wenn sich jedoch aus einer Honorarvertretung eine Festanstellung ergibt, so wird mit Abschluss des Arbeitsvertrages eine Pauschalprovision nach der derzeit gültigen Provisionstabelle fällig.

    Für professionelles Recruiting und Personalvermittlungen verweisen wir auf unsere Partnerfirma medRecruit. Alle Infos finden Sie unter faa-medrecruit.de

     

     

  • Was können wir als Krankenhaus tun, falls es zu Problemen in der Zusammenarbeit mit dem Honorarvertreter kommt?

    Sollte es während einer Vertretung zu Problemen kommen, wenden Sie sich bitte sofort an uns. Wir sind immer bereit, bei Schwierigkeiten zu vermitteln und eine einvernehmliche Lösung für alle Beteiligten zu finden. Vieles lässt sich am besten persönlich besprechen. Darum zögern Sie nicht, uns anzurufen, oder vereinbaren Sie gleich einen Besuchstermin mit unseren Regionalbetreuern.

Nach der Vertretung

  • In welchem Rhythmus wird abgerechnet?

    Der Arzt als selbständiger Honorarvertreter legt den Abrechnungszeitraum selbst fest. Häufig wird ein Zeitraum von zwei oder vier Wochen gewählt, aber natürlich ist auch eine wöchentliche Abrechnung möglich.

  • Ist es möglich, einen gebuchten Arzt ein zweites Mal über die Facharztagentur anzufordern?

    Natürlich. Allerdings gelingt ein weiterer Einsatz nur, wenn der Arzt in der von Ihnen gewünschten Zeit auch zur Verfügung steht. Es gilt die Provisionsliste der Facharztagentur.

Berufshaftpflichtversicherung

  • Die Berufshaftpflichtversicherung der Klinik

    Bewährt hat sich bisher, dass das Krankenhaus dem Honorararzt unentgeltlich den Schutz der Berufshaftpflichtversicherung der Klinik gewährt. Für die meisten Kliniken ist dies völlig unproblematisch und es bedarf lediglich einer Abstimmung mit der jeweiligen Versicherung der Klinik.

    Darüber hinaus schließt die Facharztagentur für jede von uns organisierte Vertretung eine subsidiäre Berufshaftpflichtversicherung ab.

Beste Personallösungen
im Gesundheitswesen. Seit 2001.

FreeCall: 0800-20 20 30 2