Erfahrungen als Honorarzt: Dr. Stefan Milenkov im InterviewErfahrungen als Honorarzt: Dr. Stefan Milenkov im Interview

„Einfach mal ausprobieren“ – Dr. Stefan Milenkov über seine Erfahrungen als Honorararzt

Ärztliche Zeitarbeit ist längst kein Ausnahmephänomen mehr. Immer mehr Mediziner*innen entscheiden sich bewusst für den Weg als Honorararzt – aus ganz unterschiedlichen Gründen.

Einer von ihnen: Dr. Stefan Milenkov, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie. Nach vielen Jahren in der Klinikleitung arbeitet er heute freiberuflich und wird regelmäßig über die Facharztagentur vermittelt. Im Gespräch teilt er seine Erfahrungen als Honorararzt, was ihn an diesem Modell überzeugt – und was er Kolleg*innen rät, die über einen ähnlichen Schritt nachdenken.

Vom Chefarzt zur flexiblen Arbeitsweise

„Ich habe nach meinem Medizinstudium meine Facharztausbildung in Psychiatrie und Psychotherapie an der Universitätsklinik Bonn begonnen – und bin im Laufe meiner Karriere alle Stationen bis zum Chefarzt durchlaufen“, erzählt Dr. Milenkov.

Während seiner Zeit als Chefarzt kam er regelmäßig mit Honorarkräften in Kontakt – allerdings aus der Perspektive des Arbeitgebers. „Ich habe da viel über die Rahmenbedingungen und Abläufe gelernt. Das hat mein Interesse geweckt – und irgendwann habe ich den Schritt gewagt, die Perspektive zu wechseln.“

Heute arbeitet Dr. Milenkov selbst als Honorararzt – und sagt klar: „Ich würde diesen Schritt jederzeit wieder gehen.“

Warum die Facharztagentur? Vertrauen auf Augenhöhe

Sein Einstieg verlief unkompliziert. Dank seiner Vorkenntnisse im Umgang mit Vermittlungsagenturen wusste er, worauf es ankommt. „Der Kontakt zur Facharztagentur war von Anfang an angenehm – zuverlässig, professionell, respektvoll. Da hat einfach alles gepasst.“

Besonders schätzt er die Zusammenarbeit im Alltag: „Ich fühle mich fair behandelt. Die Prozesse sind transparent, die Kommunikation ist klar und schnell. Ich weiß, woran ich bin – und das ist nicht bei jeder Agentur so.“

Erfahrungen im Alltag als Honorararzt:
Neue Teams, neue Dynamiken

Und wie sieht sein Alltag aus, wenn er immer wieder in neue Kliniken kommt? „Jede Klinik hat ihre eigenen Routinen. Als Honorararzt ist man erstmal neu – aber mit ein bisschen Offenheit, Kommunikationsfähigkeit und einer Portion Flexibilität klappt das meist sehr gut.“

In seinem Fachgebiet fühlt sich Dr. Milenkov besonders wohl: Psychosomatik, Suchtmedizin, Forensik – das sind seine Schwerpunkte. „Ich bin Psychiater durch und durch. Gerade weil das Feld so breit gefächert ist, bleibt es spannend. Kein Tag ist wie der andere.“

Herausforderungen? Ja. Aber lösbar.

Natürlich verläuft nicht jeder Tag reibungslos. „Die Tätigkeit als Arzt – egal ob festangestellt oder als Honorararzt – ist nicht immer von Sonnenschein geprägt. Gerade in der Psychiatrie gibt es belastende oder sogar lebensbedrohliche Situationen.“

Was ihm hilft, auch in solchen Momenten souverän zu bleiben? „Kompetenz, Disziplin, Durchhaltevermögen und gute Kommunikation – ohne diese vier Säulen geht es nicht.“

Auch Nachtdienste, unterschiedliche Klinikstandards oder hohe Belastung gehören dazu. „Man muss flexibel und belastbar sein. Aber dafür bekommt man eben auch die Freiheit, seinen Berufsalltag mitzugestalten.“

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Was macht einen guten Honorararzt aus?

Gefragt nach den wichtigsten Eigenschaften für eine erfolgreiche Tätigkeit in der ärztlichen Zeitarbeit, nennt Dr. Milenkov ohne zu zögern: „Kompetenz, Flexibilität und Kommunikation. Das sind die Grundvoraussetzungen.“

Und was rät er Kolleg*innen, die über einen Wechsel in die Honorararzttätigkeit nachdenken? „Einfach mal ausprobieren. Es ist wichtig, selbst zu erleben, ob dieses Modell zu einem passt.“

Und wie sieht er die Zukunft der ärztlichen Zeitarbeit?

„Solange es den Begriff Ärztemangel gibt – und den wird es noch eine ganze Weile geben – wird dieses Arbeitsmodell gebraucht“, ist sich Dr. Milenkov sicher. Für Kliniken sei es eine unverzichtbare Unterstützung, für Ärzt*innen eine echte Alternative zur Festanstellung.

Sein Fazit zur Zusammenarbeit mit der Facharztagentur fällt eindeutig aus: „Ich bin jetzt seit über drei Jahren dabei – und habe ausschließlich positive Erfahrungen gemacht. Besonders angenehm finde ich die unkomplizierte Kommunikation und den gegenseitigen Respekt. Das ist nicht selbstverständlich.“

Fazit: Flexibel, professionell, erfüllend

Dr. Milenkov zeigt: Honorararzttätigkeit ist mehr als ein Zwischenmodell – es kann eine bewusste Entscheidung für mehr Flexibilität, Selbstbestimmung und Vielfalt im Berufsalltag sein. Und mit einem erfahrenen Partner an der Seite – wie der Facharztagentur – lässt sich dieser Weg professionell und nachhaltig gestalten.